Verpacken Sie den Inhalt Ihrer Reiseapotheke am Besten in einem Kunststoffbehälter, so ist der Inhalt immer gegen Feuchtigkeit geschützt.

Tipps zu Sicherheit auf Reisen - Die Reisevorbereitung

  • Die Polizei kann nicht überall sein. Nachbarn sehen mehr und können deshalb viel für die Sicherheit tun.
  • Mehr Miteinander und weniger Gleichgültigkeit bieten die Möglichkeit Straftaten zu verhindern.
  • Achten Sie bewust darauf, was sich im Ihrem Wohnbereich tut. Fragen Sie Fremde nach dem Grund ihres Aufenthaltes.
  • Falls sich verdächtige Personen in der Nachbarschaft aufhalten, notieren Sie sich Einzelheiten und haben Sie keine Bedenken die Polizei zu rufen.
  • Als gute Nachbarn informieren Sie sich gegenseitig, wenn Sie auf Reisen gehen über bevorstehende Handwerkerbesuche, oder erwartete Lieferungen.
  • Welche Häuser sind gefährdet?
  • Einbrecher suchen nicht nur abgelegene oder vom Nachbarn nicht einsehbare Häuser auf. Auch Reihenhäuser und Doppelhaushälften sind ebenso gefährdet, wie freistehende Häuser. In der Regel wählt der Einbrecher Häuser aus, von denen er annimmt,das niemand zu Hause ist. Denken Sie über die Anschaffung einer Alarmanlage nach. Bitten Sie Ihre Nachbarn oder diejenigen, die während Ihrer Abwesenheit zutritt zu Ihrem Heim haben, abends in verschiedenen Räumen Licht anzulassen. Es entsteht so nicht so leicht der Eindruck als sei niemand zuhause.
  • Wo und wie kommen Einbrecher in das Haus ?
  • Nicht einsehbare Stellen werden von Einbrechern bevorzugt, wie z.B. rückwärtige Terassentüren und Fenster. Wesentlich mehr als Haustüren werden Kellertürenaufgebrochen. An gut einsehbaren Stellen ist das Entdeckungsrisiko sehr hoch, deshalb ist es sinnvoll die Stellen an denen der Einbrecher nicht gesehen werden kann besonders gut zu schützen. Schwachpunkte: Haus und Wohnungstüren, Keller-Aussentüren und Nebentüren, Balkontüren, Terassentüren, Kellerfenster und Lichtschächte, Dachfenster und –Luken.
  • Einbrecher brechen Türen und Fenster auf oder sie zerschlagen Fensterscheiben. Sie benutzen offene oder gekippte Fenster als Einstieg und sie öffnen ungesicherte Rolläden und Klappläden.
  • Verstecken Sie nie den Schlüssel ausserhalb Ihrer Wohnung oder Ihres Hauses. Lassen Sie Ihr Heim durch eine Person, der Sie vertrauen können, kontrollieren. Geben sie Einbrechern keine Hinweise auf ihre Abwesenheit. Lassen sie von einer Person Rolläden bewegen, Briefkästen leeren und Licht ein und ausschalten. Nutzen Sie ihre Nachbarschaft oder einen Haushüterdienst. Kennzeichnen Sie Ihre Wertgegenstände z.B. mit Spezialtinte oder Gravuren. Beschreiben oder fotografieren Sie Bilder, Schmuck etc. und notieren Sie Gerätenummern z.B. vom Videorecorder oder die Rahmennummern der Fahrräder. Die vielen kriminalpolizeilichen Beratungsstellen geben gerne weitere Hinweise.
  • Benachrichtigen sie im Zweifelsfall die Polizei. Informieren sie ihre Nachbarn rechtzeitig bevor sie in Urlaub fahren. Aufmerksam werden sollte man, wenn:
  • Bei Autos mit auswärtigen Kennzeichen, sie fahren meist langsam mehrmals durch Wohngebiete ( Vielleicht um ein Lohnendes Objekt zu suchen).
  • Wenn Fremde umher streifen und an mehreren Häusern klingeln.
  • Fensterscheiben klirren, Holz splittert.
  • Aus dem Haus flackert abgeschirmtes Licht.
  • Auf einer Straße warten grundlos längere Zeit Unbekannte z.B. im Auto.
  • Im Ernstfall: Notruf 110
  • Notrufe sind gebührenfrei. Sie erreichen in Deutschland von jedem Münztelefon ohne Einwurf und von jedem Kartentelefon, ohne Telefonkarte über die 110 die Polizei.
  • Europaweit ist in GSM-Netzen von jedem GSM-Mobiltelefon auch ohne Karte (Smart-Cart) über die 110 ein Notruf möglich.
  • Sprechen Sie vor Ihrer Reise doch einfach die nächste Polizeidienststelle an ... fragen Sie direkt nach der nächsten Beratungsstelle der Polizei.