Bei Schiffsreisen empfielt es sich, vorsichtshalber Medikamente gegen Reisekrankheit mit sich zu führen.

Tipps zum Mieten von Wohnwagen in Deutschland

Die Art des Wohnwagens

Bei seriösen Anbietern wie Campanda kann man verschiedene Arten von Wohnwagen mieten. Am wichtigsten ist die Modellauswahl. Der Wohnwagen sollte in Hinblick auf Größe, Ausstattung und Fahrstreckentauglichkeit genau auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmt werden. Dazu muss man sich folgende Fragen stellen:
  • Wie viele Personen reisen (Bettanzahl, Sitz- und Anschnallmöglichkeiten)?
  • Wird Platz für Kinder benötigt (Spiel- oder Wickelplatz)?
  • Verbringe ich sehr viel Zeit innerhalb oder eher außerhalb des Wohnwagens?
  • Luxuscamping oder Basic-Camping (Ausstattung beachten)?
  • Wieviel Gepäck kommt an Bord (zulässige Gesamtmasse beachten)?
  • Wie hoch ist die zugelassene Maximalauslastung meiner Anhängerkupplung?
  • Transportiere ich größere oder sperrige Gegenstände (Surfbrett, Schlauchboot, Fahrräder)?
  • Welche Art von Strecken fahre ich und ist der Wohnwagen dafür geeignet (Bergstraßen, Flachland)?
  • Ist der Wohnwagen für die Jahreszeit und die Klimabedingungen geeignet (Heizung, Klimaanlage)?
  • Darf ich den Wohnwagen mit meinem Führerschein fahren (die Führerscheinklassen im Detail sind auf dieser Seite aufgeführt)?
  • Welches Mindestalter gilt für die Anmietung des Wohnwagens (21 Jahre, 25 Jahre)?
  • Mit welchen Kosten muss ich rechnen (Mietpreis, Benzinkosten, Versicherung, eventuelle Reparaturen)?

Der ausreichende Versicherungsschutz

Ist das Wohnwagenmodell ausgesucht, sollte man sich die passende Versicherung dazu besorgen. In der Regel schlägt der Wohnwagenvermieter verschiedene Sicherheitspakete vor. Normalerweise wird ein Wohnwagen haftpflicht-, teil- oder vollkaskoversichert. Dabei gibt es auch wieder einige Details im Blick zu haben:
  • Bei welche Schäden ist man versichert (Zusammenstoß mit Tieren, Elementarschutz, Fährrisiko, selbstverschuldete Unfälle durch bspw. falsche Einschätzung der Brückenhöhe)?
  • Sind Fahrten im Ausland versichert (Fahrten nach Osteuropa, in GUS-Staaten sowie in die Türkei verlangen erweiterte Versicherungspakete)?
  • Welche Ausschlusskriterien gibt es (wer bspw. unter Alkoholeinfluss fährt, muss bei einem Unfall selbst für den Schaden aufkommen)?
  • Ist der Diebstahl von Eigentum aus dem Wohnwagen versichert (Tipps zur Sicherheit auf Reisen findet man hier)?

Bei der Übernahme

Bei der Übergabe des Wohnwagens sollte man sich ausreichend Zeit nehmen, um das Fahrzeug auf den Zustand und mögliche Mängel zu überprüfen. Das sollte bei Tageslicht gemacht werden, denn dann kann man eventuelle Schäden besser erkennen. Wichtig ist es, bei der Anmietung sowie auch bei der Rückgabe alle Feststellungen im Übergabeprotokoll festzuhalten. Bei der Prüfung sollte man auf Folgendes achten:
  • Gibt es optische Mängel außen (Kratzer, Hagelschäden auf dem Dach, Risse im Fensterglas, Schäden an den Reifen)?
  • Ist die Ausstattung vollständig (inklusive Serviceheft und Betriebsanleitungen, SAT-Antenne, Zusatzausstattung)?
  • Funktionieren die enthaltenen Geräte (Herd, Heizung, Stromversorgung, Fernseher)?
  • Lassen sich alle Türen, Fenster und Schubladen ordnungsgemäß öffnen und schließen?
  • Gibt es im Innenraum Schäden an Wänden, Boden, Sitzpolstern, Tischen (auch auf Schimmelgeruch achten)?
  • Sind Betten, Lattenrost und Matratze in Ordnung?
  • Ist der Frischwassertank algenfrei?

 

Bildrechte: Flickr Schloss Dyck Classic Days 2013 - Wohnwagengespann Jorbasa Fotografie CC BY-ND 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten